Auf dem Dach der Metzgerei und Gaststätte Tretter gings hoch her im letzten Jahr. Obwohl der Storchenmann längere Zeit auf seine Angebetete warten musste, schaffte das Luher Storchenpaar es dennoch drei gesunde Jungstörche groß zu ziehen. Dass dies an den guten Würsten des Storchenherbergvaters liegen könnte muss bestimmt ins Reich der Fabeln verwiesen werden. Es war wohl eher dem guten Draht zu Petrus zu verdanken, der für günstige Aufzuchtbedingungen sorgte und Kälte sowie Regen weitestgehend fernhielt.

Sollten sich allerdings heuer noch mehr Störchenzöglinge im Horst tummeln, müsste man den Wahrheitsgehalt oben genannter Fabel doch einer eingehenderen Prüfung unterziehen. Möglicherweise bereits Ende diesen Monats darf man sich auf die Rückkehr von Meister Adebar freuen und dann heißt es wieder Köpfe einziehen, wenn die Störche im Tiefflug über dem Marktplatz den Horst anfliegen.

Fotomaterial von L. Hengge

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok